ABB Schweiz verzeichnet wichtige Aufträge im Heimmarkt

Baden, 16. Februar 2017 – ABB Schweiz konnte im Geschäftsjahr 2016 im Heimmarkt mit einigen namhaften Aufträgen ein solides Ergebnis erzielen. Die Digitalisierung bietet neue Wachstumschancen.
Im Geschäftsjahr 2016 – dem Jahr des 125-Jahr-Jubiläums von ABB in der Schweiz – konnten bedeutende Aufträge insbesondere in den Bereichen Stromversorgungsanlagen sowie im Bahnbereich verzeichnet werden. Vom Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail erhielt ABB Aufträge in der Höhe von rund 70 Millionen Schweizer Franken für die Lieferung modernster Traktions- und Bordnetzkomponenten für regionale Bahnbetreiber in der Schweiz, in Schweden und in Ungarn. Die Aufträge zeigen die Weiterführung der höchst erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen ABB und Stadler Rail, die bereits 2002 begann.

«Gerade im Bahnsektor und der Bahninfrastruktur können wir eine langjährige Expertise ausweisen», kommentiert Remo Lütolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung ABB Schweiz. ABB war Partner bei der Eröffnung des Gotthardbasistunnels in 2016. Innovative und energieeffiziente ABB-Technologien sorgen dafür, dass die Energieversorgung der Infrastruktur und die Belüftung des Tunnels gesichert sind. Auch im neuen Hochgeschwindigkeitszug Giruno von Stadler, der ab 2019 durch den Gotthard-Basistunnel fährt, steckt ABB-Antriebstechnologie. Ein innovatives Antriebssystem von ABB sorgt auch für Zuverlässigkeit und Energieeffizienz bei den neuen Zügen der Rhätischen Bahn (RhB), welche die Zuschauer und Athleten an die Ski-Weltmeisterschaft nach St. Moritz bringt.

Der Bestellungseingang sank um 11 Prozent auf 2,69 Milliarden Franken (2015: 3,04 Mrd. CHF). Die Entwicklung des Auftragseingangs ist hauptsächlich auf einen Rückgang von Grossaufträgen im Bereich Grossindustrie (Öl, Gas, Mining) im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. «Aufgrund des anhaltend schwierigen Marktumfelds und des weiterhin überbewerteten Schweizer Frankens waren die leicht sinkenden Umsätze für uns als exportorientiertes Unternehmen zu erwarten», erläutert Remo Lütolf weiter. ABB Schweiz exportiert über 80 Prozent, davon ein Drittel nach Europa. Der Umsatz reduzierte sich um 6 Prozent auf 2,98 Milliarden Franken (2015: 3,18 Mrd. CHF). Die Zahl der Mitarbeitenden lag am Jahresende bei 6‘000 (2015: 6‘350).

Wichtige Aufträge im Heimmarkt
Unternehmen im Bereich Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung investieren im Heimmarkt nach wie vor zurückhaltend. Dennoch hat ABB im Heimmarkt ein solides Ergebnis erzielt. Zu den namhaften Aufträgen im 2016 zählen die elektrische Ausrüstung für die neue Produktionsanlage der Biotechnologiefirma Biogen im Kanton Solothurn und für den neuen Hauptsitz von Swissgrid in Aarau sowie – nach erfolgreichem Pilotprojekt – die Bestellung der Genfer Verkehrsbetriebe für zwölf batteriebetriebene Gelenkbusse, wozu ABB die elektrischen Bordkomponenten und die superschnellen Batterieladestationen liefert. Weiter konnte das Servicevolumen gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. So hat ABB mehrjährige Serviceaufträge der SBB für die Infrastruktur des Gotthard-Basistunnels und für Antriebe von Triebzügen erhalten.

Attraktive Wachstumschancen dank Expertise in Digitalisierung
Die grossen Veränderungen im Energiebereich und die Möglichkeiten von Industrie 4.0 und der Digitalisierung eröffnen ABB attraktive Wachstumschancen. Das Unternehmen ist ideal positioniert, um im digitalen Zeitalter den Takt anzugeben. Bereits heute sind viele Systeme in digitale Plattformen eingebunden, welche durch Cloud-basierte Lösungen global vernetzt und somit neuen Kundennutzen erzeugen können.

Die konsequente Umsetzung von ABB’s Next-Level-Strategie treibt die Erschliessung neuer Geschäftsmöglichkeiten sowie die Stärkung der Produktivität und die Verbesserung interner Prozesse zügig voran und sichert so die langfristige Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt.

Zwei 50-Jahre-Jubiläen
Im vergangenen Jahr feierte ABB in der Schweiz ihr 125-jähriges Bestehen. 2017 stehen zwei weitere Jubiläen an: 50 Jahre ABB Standort Turgi (AG) sowie 50 Jahre Forschungszentrum Baden-Dättwil (AG). Der Standort Turgi ist heute das weltweite Kompetenzzentrum von ABB für Leistungselektronik. Das Schweizer Forschungszentrum in Baden-Dättwil ist eines von sieben bei ABB weltweit. Als innovatives Technologieunternehmen ist Forschung und Entwicklung für das Unternehmen ein zentrales Thema. 270 Millionen US-Dollar, 20 % der weltweiten Investition für Forschung und Entwicklung bei ABB, entfallen auf die Schweiz. Jährlich werden rund 130 Patentanmeldungen von Erfindungen, die von ABB in der Schweiz generiert wurden, getätigt.



Über ABB
ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein global führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe, Industrieautomation und Stromnetze mit Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Transport- und Infrastruktursektor. Aufbauend auf einer über 125- jährigen Tradition der Innovation gestaltet ABB heute die Zukunft der industriellen Digitalisierung und treibt die Energiewende und die Vierte Industrielle Revolution voran. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 132'000 Mitarbeitende, davon rund 6000 in der Schweiz. www.abb.com

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