ABB und KIT führen erfolgreiche Kooperation fort

Mannheim, 25. Oktober 2016 - Die Partner bauen die Zusammenarbeit in der Forschung und Innovation weiter aus und fördern den Nachwuchs
ABB und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich im Bereich der Forschung zusammen. Nun soll diese Zusammenarbeit weiter intensiviert und ausgeweitet werden. Dazu haben beide gestern die Verlängerung des bestehenden Forschungs-Rahmenabkommens unterzeichnet. Darüber hinaus bauen die Partner die Zusammenarbeit im Bereich der Nachwuchsförderung aus.

Die Vereinbarung setzt den Rahmen für die weitere Initiierung und Durchführung gemeinsamer Aktivitäten in Forschung und Innovation. Auch öffentlich geförderte Projekte zwischen den Forschungs- und Entwicklungseinheiten der Partner und konkrete Forschungsaufträge von ABB an das KIT sind integraler Bestandteil des Rahmenabkommens. Zu den Themenfeldern, die ABB und das KIT gemeinsam angehen wollen, zählen insbesondere die Gebäudeautomation, das Internet der Dinge, sowie Forschungen zu den Energienetzen der Zukunft vor dem Hintergrund der Energiewende in Deutschland.

„Wir freuen uns, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem KIT in der Forschung nun auch um Maßnahmen im Bereich der Nachwuchsförderung erweitern können“, sagt Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender der ABB AG. „Denn für die Entwicklung von Innovationen ist die Forschungsexpertise einer der führenden technischen Hochschulen ebenso wichtig, wie die frühzeitige Zusammenarbeit mit künftigen Nachwuchswissenschaftlern und Absolventen.“
„Innovationen entstehen nur, wenn Wissenschaft und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten und Impulsgeber füreinander sind“, sagt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales. „Dieser enge Austausch hat am KIT einen hohen Stellenwert, nicht nur in Forschung und Innovation, sondern auch in der Ausbildung unserer Studentinnen und Studenten.“

Zu den zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten zählen die Angebote von ABB an die Studierenden wie Praktika, Abschlussarbeiten oder Werkstudenten-Tätigkeiten. Mit den neu geschaffenen Rahmenbedingungen können jedoch ab sofort weitere Maßnahmen deutlich schneller und einfacher umgesetzt werden. So profitieren drei Studierende des KIT von einem Deutschlandstipendium, das sie ab diesem Monat über ABB erhalten. Auch über die Kontakte mit den Professoren oder die Bereitstellung von Produkten aus dem ABB-Portfolio lernt der Nachwuchs ABB kennen.

ABB investierte im Geschäftsjahr 2015 weltweit über 1,5 Mrd. US-Dollar in Forschung & Entwicklung. Das Unternehmen beschäftigt über 8.500 Mitarbeiter in diesem Bereich, 700 davon in der Konzernforschung.

ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2015 einen Umsatz von 3,40 Milliarden Euro und beschäftigt 10.480 Mitarbeiter. ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein global führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe, industrielle Automation und Stromnetze mit Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Transport- und Infrastruktursektor. Seit über vier Jahrzehnten gestaltet ABB die Zukunft der industriellen Digitalisierung. Mit einer installierten Basis von mehr als 70 Millionen verbundenen Geräten und über 70.000 Steuerungssystemen in sämtlichen Industrien ist ABB optimal aufgestellt, um von der Energiewende und der vierten industriellen Revolution zu profitieren. ABB ist in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 135.000 Mitarbeiter. www.abb.de

Bildunterschrift: Freuen sich auf die Intensivierung der Zusammenarbeit: Professor Joachim Knebel (Leiter des Bereichs 3 – Maschinenbau und Elektrotechnik), Dr. Jan-Henning Fabian (Leiter ABB Forschungszentrum Ladenburg), Dr. Elke Luise Barnstedt (Vizepräsidentin für Personal und Recht, KIT), Hans-Georg Krabbe (Vorstandsvorsitzender ABB Deutschland), Dr. Barbara Schmuker (Leiterin Business Club, KIT), Professor Thomas Hirth (Vizepräsident für Innovation und Internationales, KIT) – Foto: © Markus Breig, KIT

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