ABB steigert Umsatz und Ertragskraft im ersten Quartal 2013

Zürich, Schweiz, 24. April 2013 – ABB hat im ersten Quartal 2013 den Umsatz und die operative Profitabilität2 trotz eines schwachen Wirtschaftsumfelds gesteigert.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Optimiertes Portfolio und ausgewogene geografische Aufstellung ermöglichen solides Ergebnis trotz uneinheitlichen Märkten
  • Umsatz in allen Divisionen stabil oder verbessert1; Thomas & Betts Integration verläuft planmässig
  • Operatives EBITDA2 und EBITDA-Marge steigen, Kosteneinsparungen konsequent fortgesetzt

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Das Marktumfeld blieb uneinheitlich, wobei die Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten wie Öl und Gas, Bergbau, der Schiffbau- und Versorgungsbranche je nach Region, Produkt und Kunden unterschiedlich war. Die breite geographische, technologische Aufstellung und das weltweite Vertriebsnetz haben die Marktverunsicherungen teilweise kompensiert und dem Unternehmen ermöglicht profitable Wachstumsmöglichkeiten wahrzunehmen.

Beispielsweise investierten Industriekunden weiterhin in hocheffiziente Produktionstechnologien zur Steigerung der Produktivität ihrer bestehenden Anlagen. Dazu zählte ein Auftrag im Wert von USD 260 Mio. über die Dauer von neun Jahren für die Erbringung von integrierten Serviceleistungen für Offshore Öl- und Gasanlagen in Norwegen. Auch in wichtigen Endmärkten haben Kunden weiterhin gezielt Investitionen vorgenommen. So erhielt ABB einen Auftrag für Minenlastenaufzüge von einem wichtigen Kunden in Russland.

Versorgungsunternehmen nahmen auch im letzten Quartal gezielt Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Übertragungsnetze vor. ABB erhielt einen Auftrag über USD 110 Mio. für die Verbindung der Stromnetze Litauens und Polens sowie einen Auftrag im Wert von USD 150 Mio. für Ultrahochspannungs-Gleichstromausrüstung für die leistungsstärkste Übertragungsleitung der Welt in China.

Insgesamt ging der Auftragseingang von ABB in der Berichtsperiode gegenüber dem ersten Quartal 2012 organisch um 4 Prozent zurück (einschliesslich T&B wurde ein Zuwachs von 2 Prozent erzielt). Die Basisaufträge (unter USD 15 Mio.) gaben organisch um 5 Prozent nach (Wachstum von 2 Prozent inklusive T&B), was hauptsächlich auf die schwächere Nachfrage nach frühzyklischen Produkten zurückzuführen ist. Die Serviceaufträge verringerten sich im Berichtsquartal um 3 Prozent. Ein Grund hierfür war der fortgesetzte Ausstieg aus Full-Service-Verträgen, bei denen der Anteil von ABB Produkten gering ist. Die Serviceaufträge steuerten 19 Prozent zum gesamten Auftragseingang bei. In den Schwellenmärkten nahm der Auftragseingang um 10 Prozent zu und machte 48 Prozent des gesamten Auftragseingangs von ABB aus. Grossaufträge (über USD 15 Mio.) zogen im ersten Quartal leicht an und trugen ebenso wie in der Vorjahresperiode 14 Prozent zum gesamten Auftragseingang bei.

Der Umsatz wuchs im ersten Quartal organisch um 3 Prozent und nicht-organisch um 10 Prozent. Die Abwicklung von Aufträgen aus dem hohen Auftragsbestand trug erheblich dazu bei Auftrags- und Umsatzschwächen im frühzyklischen Geschäft auszugleichen. T&B steuerte rund USD 590 Mio. zum Auftragseingang und Umsatz bei. Im Servicegeschäft erhöhte sich der Umsatz im Berichtsquartal um 3 Prozent.

Kennzahlen Q1 2013Q1 13Q1 12Veränderung
In Mio. USD, falls nicht anders angegebenUS$LokalOrganisch3
Auftragseingang10'49210'3681%2%-4%
Auftragsbestand (Ende März)29'61429'910-1%2%
Umsatz9'7158'9079%10%3%
EBIT1'0521'0480%
in % des Umsatzes10.8%11.8%
Operatives EBITDA1'4581'22819%
in % des operativen Umsatzes15.0%13.9%
ABB zuzurechnender Konzerngewinn664685-3%
Unverwässerter Gewinn je Aktie ($)0.290.30
Cash aus Geschäftstätigkeit(223)(22)n/a

Zitate Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB

"Angesichts der anhaltenden Unsicherheiten in der globalen Wirtschaft hatten wir einen zufriedenstellenden Start ins Jahr 2013."

"Es ist uns gelungen, Kostendisziplin zu wahren und in mehreren Geschäftsfeldern und Regionen zu wachsen. Wachstumsfelder waren insbesondere Bereiche wie die industrielle Effizienz, eine zuverlässige Stromversorgung und erneuerbare Energien."

"Unser ausgewogenes Portfolio und unsere globalen Ressourcen haben zu dieser robusten Performance beigetragen und uns ermöglicht in Märkten wie etwa der Schiffbaubranche, dem Bergbau oder der Robotik einige Schlüsselaufträge zu gewinnen. Zudem konnten wir den Gesamtumsatz organisch und auch nicht-organisch erhöhen und in den Schwellenmärkten ein Auftragsplus von 10 Prozent erzielen."

"Das strenge Kostenmanagement haben wir fortgesetzt und insbesondere bei den Verwaltungsaufwendungen grosse Disziplin bewiesen. Durch weitere Verbesserungen beim Einkauf und in der Produktivität haben wir rund USD 260 Mio. eingespart."

"Die Thomas & Betts (T&B) Integration sowie die Erschliessung von Synergien verlaufen nach Plan. Wir sind sehr zufrieden mit dieser Übernahme und der verbesserten Position, die sie uns auf dem nordamerikanischen Markt verschafft hat."

"Die Division Energietechnikprodukte hat auch im letzten Quartal wieder ein gutes Ergebnis erwirtschaftet. Mit einer operativen EBITDA-Marge von 14,9 Prozent lag sie erneut in unserem Zielkorridor von 14,5 bis 15,0 Prozent für das Gesamtjahr. Gründe für den Erfolg sind das konsequente Kostenmanagement und ausgewählte Wachstumsinitiativen in profitableren Absatzmärkten."

"Dieses Quartalsergebnis haben wir trotz steten Gegenwinds auf der Nachfrageseite erzielt. Das Wachstum hat sich in den USA im ersten Quartal weiter abgeschwächt, und die Industrie-Investitionen waren in weiten Teilen Europas weiterhin uneinheitlich. Der Cashflow lag zwar niedriger als wir uns gewünscht hätten, entsprach jedoch weitgehend den Erwartungen. Hier spiegelt sich vor allem der zeitliche Verlauf von Projektausführungen wider. Wir rechnen daher in den kommenden Quartalen mit einer Erholung."

"Wir werden uns auch im weiteren Jahresverlauf auf ein Gleichgewicht von Kosten und Wachstum konzentrieren. Die makroökonomischen Indikatoren bleiben aber weiterhin unklar. Das macht es schwierig, Prognosen für die Entwicklung der frühzyklischen Geschäfte abzugeben. Unser starker Auftragsbestand wird uns jedoch helfen, diese Unsicherheiten teilweise abzufedern. Wir sind zuversichtlich, dass unsere verbesserte Aufstellung in unterschiedlichen Geschäftsbereichen und Regionen uns auch in Zukunft attraktive Wachstumsmöglichkeiten eröffnen wird."

1 Die Erörterung von Umsatz und Auftragseingang erfolgt im Text in Lokalwährungen. Die Veränderungen in USD finden sich in den Tabellen.
2
 Siehe Überleitung des operativen EBITDA zum EBIT in Anhangsangabe 13 der "Notes to the Interim Consolidated Financial Information (unaudited)".
Organische Veränderungen werden in Lokalwährungen ausgewiesen und wurden um den Effekt der Übernahme von Thomas & Betts bereinigt die im Mai 2012 akquiriert wurde.


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