Das Stromnetz der Zukunft startet in Friedrichshafen

2010-04-14 - Hintergrundinformationen zu Smart Grid in der T-City
Die beiden Ortsteile Oberhof und Windhag der T-City Friedrichshafen werden vielleicht einmal in die Geschichte eingehen: Denn hier entwickeln die Deutsche Telekom AG und die Technische Werke Friedrichshafen GmbH das Stromnetz der Zukunft. Seit November 2009 bauen die Projektpartner in Haushalte der beiden Stadtteile intelligente Strom- und Gaszähler, sogenannte Smart Meter, ein. Bis zum April 2010 sollen es rund 2.600 Elektro- und 600 Gaszähler sein. Dann sind Oberhof und Windhag flächendeckend mit der neuen Technik versorgt. Ab Mai geht dann das erste Smart-Grid-Projekt dieser Größenordnung in Deutschland Schritt für Schritt in Betrieb.

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Experten gehen davon aus, dass sich die Stromerzeugung in den nächsten Jahren dezentralisieren wird. Immer mehr Privathaushalte speisen durch Mini-Kraftwerke im eigenen Keller oder Solarpanels auf dem Dach Strom ins Netz ein. Außerdem steigt der Anteil der erneuerbaren Energien. Doch bei Sturm liefern Windräder zu viel Strom, bei Flaute zu wenig. Diese starken Produktionsschwankungen und Lastspitzen könnte das intelligente Stromnetz ausgleichen, indem zentrale und dezentrale Erzeuger in einem virtuellen Kraftwerk zusammengefasst werden.

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Dank Smart Metering lässt sich das Erzeugen und Verbrauchen von Strom künftig transparent darstellen. Netzbetreiber können so Angebot und Nachfrage besser aufeinander abstimmen und die Spannung im Netz stabil halten. Das Smart Grid in Friedrichshafen startet mit einem Blockheizkraftwerk, mehreren Fotovoltaikanlagen privater Haushalte, drei kleineren Flusskraftwerken sowie einer Brennstoffzellen-Anlage.

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