Erste kinder- und körperbehindertengerechte Sesselbahn der Schweiz

Mannheim / Klosters-Serneus, 19. Dezember 2016 - ABB-Technologie ermöglicht sicheren und energieeffizienten Betrieb
Die Klosters-Madrisa Bergbahnen haben am vergangenen Samstag gemeinsam mit ABB CEO Ulrich Spiesshofer die erste kinder- und behindertengerechte Sesselbahn der Schweiz in Betrieb genommen. Die neue 6er-Sesselbahn „Madrisa-Schaffürggli“ des Bergdorfes Klosters- Serneus wurde entwickelt, um mehr Sicherheit und Komfort für kleine Kinder und körperlich eingeschränkte Personen mit einem adaptiven Monoski zu bieten.

Beim Einstieg erkennt ein Sensorsystem automatisch die Größe der auf den Lift wartende Kinder und Monoskifahrer. Durch einen speziellen Hubtisch werden die Passagiere jeweils auf die korrekte Sitzhöhe angehoben. Die Sesselbügel verfügen über einen speziellen automatischen Schließ- und Öffnungsmechanismus. Dadurch können fünf kleine Kinder den Lift in Begleitung nur eines Erwachsenen nutzen und Monoskifahrer erstmals komplett eigenständig den Berg erklimmen.

In der über 1.890 Meter langen Sesselbahn, der das Liftmodell CS10B zu Grunde liegt, sorgen ein Asynchronmotor M3BP 400 LKB 4 (630 kW) und ein Frequenzumrichter ACS 880 von ABB dafür, dass der Lift zuverlässig und energieeffizient läuft.

Mensch im Mittelpunkt

Als Familienskigebiet bekannt, bemüht sich Klosters-Madrisa nicht zuletzt mit der neuen Liftanlage, körperlich behinderten Menschen ein Erlebnis auf dem Berg zu bieten. Körperlich eingeschränkte Personen können hier eigenständig die Berge erobern und im Kindesalter von speziell geschulten Skilehrern lernen, wie man mit einem Monoski sicher Ski fährt. Das Schweizer Familien-Skigebiet Klosters-Madrisa hat sich zum Ziel gesetzt, das Schweizer Mekka für den Behindertenschneesport zu werden. Nicht zuletzt deswegen ist die Sesselbahn „Madrisa-Schaffürggli“ für ABB ein wichtiges Pionier-Projekt. Denn auch bei dem Technologieunternehmen steht der Mensch und das gesellschaftliche Umfeld im Mittelpunkt, wie beispielsweise die Partnerschaft mit Special Olympics zeigt.

Special Olympics, die deutsche Organisation der weltweit größten Breitensportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, hat zum Ziel, den Athleten durch den Sport mehr Anerkennung, Lebensfreude und Selbstvertrauen zu geben. Seit dem Jahr 2000 leistet ABB jährlich eine finanzielle Unterstützung für Special Olympics Deutschland. Das Herzstück der Partnerschaft ist jedoch das Engagement der ABB-Mitarbeiter als freiwillige Helfer, das sogenannte Corporate Volunteering, bei den nationalen Spielen.

So werden in Willingen (Upland) vom 6. bis 9. März 2017 wieder rund 700 Athleten in unterschiedlichen Disziplinen an den Start gehen und Emotionen, Spannung und Vielfalt in den Wintersportort bringen, unterstützt von über 100 freiwilligen ABB-Helfern. Die Wettbewerbe finden in acht Sportarten und dem wettbewerbsfreien Angebot statt.


ABB im Bergbahnen-Sektor
ABB blickt auf eine lange gemeinsame Geschichte mit den Schweizer Bergbahnen zurück. Bereits die ersten elektrischen Bergbahnen in der Schweiz am Ende des 19. Jahrhunderts nutzten die elektrische Ausrüstung von ABB. Und noch heute sorgt die Antriebs- und Bahntechnik des Unternehmens für sichere, zuverlässige und energieeffiziente Transporte in der Schweizer Bergwelt, beispielsweise bei der Jungfraubahn. Innovationen im Bereich energieeffizienter Antriebe haben in den letzten 40 Jahren den Weg für wegweisende Projekte in den Alpen geebnet. Die Spitzentechnologie von ABB leistet einen wichtigen Beitrag zum sicheren und energieeffizienten Funktionieren der modernen Infrastruktur wie Seilbahnen, Skilifte und Beschneiungsanlagen. Motoren und Antriebe von ABB werden in Sesselliften, Rundgondelbahnen und Seilbahnen eingesetzt.

ABB
ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2015 einen Umsatz von 3,40 Milliarden Euro und beschäftigt 10.480 Mitarbeiter. ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein global führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe, Industrieautomation und Stromnetze mit Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Transport- und Infrastruktursektor. Aufbauend auf einer über 125-jährigen Tradition der Innovation gestaltet ABB heute die Zukunft der industriellen Digitalisierung und treibt die Energiewende und die vierte industrielle Revolution voran. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 135.000 Mitarbeiter.
www.abb.de

Bildunterzeile „Eröffnung“: ABB CEO Ulrich Spiesshofer (r.) eröffnet die erste kinder- und körperbehindertengerechte Sesselbahn in Madrisa, in den Schweizer Alpen zusammen mit Roger Kunz (Verwaltungsratspräsident, Klosters-Madrisa Bahnen AG), Marie-Christine Jaeger-Firmenich (Verwaltungsrätin, Klosters-Madrisa Bahnen AG), Edith Wolf-Hunkeler (Schweizer Rollstuhl-Athletin) und Hacher Bernet (CEO, Klosters-Madrisa Bahnen AG) (von links nach rechts).

Bildunterzeile „Lift“: ABB CEO Ulrich Spiesshofer (l.) fährt zusammen mit Edith Wolf-Hunkeler (Schweizer Rollstuhl-Athletin), Roger Kunz (Verwaltungsratspräsident, Klosters-Madrisa Bahnen AG), Marie-Christine Jaeger-Firmenich (Verwaltungsrätin, Klosters-Madrisa Bahnen AG) und Hacher Bernet (CEO, Klosters-Madrisa Bahnen AG) (v.l.n.r.) auf der ersten kinder- und körperbehindertengerechten Sesselbahn in den Schweizer Alpen.

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