„Ideen, die wir nicht erwartet hatten“

Mannheim / Ratingen, 9. Februar 2017 - Studentinnen von Femtec überzeugen Management von ABB in Ratingen mit Projektergebnis
Mehr als 20 Studentinnen aus dem Femtec-Karrierenetzwerk beschäftigten sich im Rahmen der so genannten Innovationswerkstatt in den vergangenen Monaten mit der Frage, wie die Lichterfassung der bereits etablierten ABB UFES-Elektronik (UFES: Ultraschneller Erdungsschalter) mithilfe von Solarzellen umgesetzt werden kann. Die Ergebnisse ihres UFES-Solar-Projekts stellten sie gestern dem Management am ABB-Standort in Ratingen vor. Darunter waren auch innovative Vorschläge, die das Technologieunternehmen nun weiterverfolgt.

UFES ist eine Gerätekombination, die Personen und Anlagen schützt, sollte ein Störlichtbogenfehler auftreten – dem schwersten Fehler innerhalb einer Schaltanlage. Momentan arbeitet das System noch mit bewährten Linsensensoren. „UFES Solar“, also die Lichterfassung mittels Solarzellen, ist eine Idee, die bereits von ABB patentiert wurde. Seit September letzten Jahres beschäftigten sich die Femtec-Studentinnen diverser technischer Hochschulen und verschiedener Studiengänge mit technischen Fragestellungen, Umsetzbarkeit und Markteinführung rund um „UFES Solar“.

Nach einer Einführung in den aktuellen Stand der Technik, konnten die Teilnehmerinnen der „Innovationswerkstatt“ ihren Ideen freien Lauf lassen und entscheiden, mit welchen Teilaspekten der Aufgabe sie sich intensiver auseinandersetzen wollen. „Wir waren beeindruckt davon, wie schnell sich die Studentinnen in die technischen Fragestellungen eingearbeitet haben und welche fundierten Lösungen sie in der Kürze der Zeit erarbeitet haben“, so Ansgar Müller-Pleuss, Standortleiter der ABB-Einheit in Ratingen. „Die Studentinnen haben uns Aspekte und Ideen für die technische Umsetzung und Markteinführung aufgezeigt, die wir nicht erwartet hatten. Wir werden sicherlich einige Vorschläge aufgreifen und realisieren können.“

Nach einer Zwischenpräsentation Ende November konnten die Teilnehmerinnen – inspiriert durch das Feedback ihrer Betreuer – gezielt weiterarbeiten. Bei der Abschlusspräsentation der „Innovationswerkstatt“ am gestrigen Tag wurde der Gesamterfolg der Arbeiten deutlich.

ABB ist seit Anfang 2011 Kooperationspartner von Femtec, dem Hochschulkarrierezentrum für Frauen. Das Unternehmen unterstützt damit angehende Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen von zehn führenden technischen Hochschulen in Deutschland und der Schweiz. Ziel von Femtec ist es nicht nur, junge Frauen für die entsprechenden Branchen zu begeistern, sondern ihnen auch optimale Einstiegs- und Aufstiegschancen aufzuzeigen. Bei ABB zum Beispiel in Form von Praktika, Abschlussarbeiten und Berufseinstiegen.

Über die Kooperation mit Femtec hinaus, bietet ABB generell im Rahmen von Diversity- und Nachwuchsprogrammen Chancen für junge Talente mit verschiedensten Interessenschwerpunkten. Dazu zählen unter anderem das Angebot eines Traineeprogramms, berufsbegleitende Masterstudiengänge sowie das Projekt girlsatec. Die Initiative des Landes Berlin und des ABB Training Centers hat sich zum Ziel gesetzt, Mädchen und junge Frauen in der Berufsorientierung über gewerblich-technische Berufe zu informieren.

Über ABB
ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2015 einen Umsatz von 3,40 Milliarden Euro und beschäftigt 10.480 Mitarbeiter. ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein global führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe, Industrieautomation und Stromnetze mit Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Transport- und Infrastruktursektor. Aufbauend auf einer über 125-jährigen Tradition der Innovation gestaltet ABB heute die Zukunft der industriellen Digitalisierung und treibt die Energiewende und die vierte industrielle Revolution voran. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 132.000 Mitarbeiter. www.abb.de

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