ABB positioniert Division Energietechnik-Systeme neu um Ertragskraft zu steigern

Zürich, Schweiz, 14. Dezember 2012 – ABB hat heute bekannt gegeben, dass nach einer umfangreichen Prüfung der Divisionsstrategie die Division Energietechniksysteme neu ausgerichtet wird, um eine höhere und konstantere Profitabilität sicherzustellen.
    • Neuausrichtung auf Geschäfte mit höherer Wertschöpfung und geringerem Risiko
    • Massnahmen führen zur Erhöhung der operativen EBITDA-Marge der Division
    • Anfallende Kosten von rund USD 350 Mio. werden im vierten Quartal 2012 erfasst
    • ABB-Konzernziele für 2015 bleiben unverändert

Auslöser der bereits im dritten Quartals kommunizierten divisionalen Strategieprüfung war die schwankende Performance der Division. Diese war trotz beträchtlicher Investitionen in den letzten drei Jahren hinter den Erwartungen des Managements zurückgeblieben. ABB hatte in diesem Zeitraum erheblich in die Produktentwicklung und den Kapazitätsausbau investiert. Zudem wurde mit der Übernahme von Softwareunternehmen das Angebot erweitert.

Die Division verlagert ihren Schwerpunkt neu auf Produkte, Systeme, Dienstleistungen und Softwaretätigkeiten die höhere Margen aufweisen.

EPC-Aktivitäten (Engineering, Procurement, Construction) bei denen ABB als Generalunternehmer mit geringer Wertschöpfung tätig ist, werden in mehr als zehn Ländern geschlossen. Bei den betroffenen Projekten reflektieren die Renditen die bestehenden Ausführungsrisiken nicht angemessen.

Um die neue strategische Ausrichtung umzusetzen, hat die Division wichtige personelle und organisatorische Veränderungen vorgenommen.

ABB wird ihren Kunden auch weiterhin Systemlösungen anbieten. Voraussetzung ist, dass sich ABB mit höherer eigener Wertschöpfung einbringen kann und dass die Projekte ein angemessenes Risikoprofil aufweisen.

"Wir haben in den letzten Jahren erheblich investiert, um das Ertragspotenzial der Division Energietechniksysteme zu steigern", erklärt Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB. "Dennoch konnte die Division keine konstanten Erträge erzielen. Das ist nicht akzeptabel. Durch die Neupositionierung können wir die Ziele für die Rentabilität und den Kapitalrückfluss der Division anheben. Die Wachstumsziele müssen dagegen nach unten korrigiert werden".

In Folge der Neuausrichtung hat ABB den Zielkorridor für die operative EBITDA-Marge der Division Energietechniksysteme von 2011 bis 2015 von derzeit 7 bis 11 Prozent auf 9 bis 12 Prozent angehoben. Dabei wird erwartet, dass die Division den unteren Wert des neuen Korridors bis zum vierten Quartal 2013 erreicht. Gleichzeitig wurde das CAGR1-Ziel für das organische Umsatzwachstum von aktuell 10 bis 14 Prozent auf 7 bis 11 Prozent herabgesetzt, um der reduzierten EPC-Tätigkeit und der selektiveren Projektauswahl Rechnung zu tragen. Alle anderen Ziele für 2015 werden von ABB bestätigt.

Das Unternehmen rechnet damit, dass diese Massnahmen den EBIT der Division und des Konzerns im vierten Quartal um rund USD 350 Mio. mindern werden. Davon entfallen rund USD 100 Mio. auf Umstrukturierungskosten und andere nicht-operative Abschreibungen und sind nicht im operativen EBITDA enthalten. Der restliche Betrag umfasst erwartete zusätzliche Kosten aus der Schliessung einiger lokaler Einheiten sowie Budgetüberschreitungen bei einer kleinen Zahl von Projekten. Die Kosten des Programms werden sich voraussichtlich innerhalb von zweieinhalb Jahren amortisieren.

Weitere Informationen

Die Telefonkonferenz für Analysten und Anleger beginnt heute um 9 Uhr MEZ (8 Uhr in Grossbritannien, 3 Uhr EST). Teilnehmer wählen +1 866 291 4166 (USA/Kanada) (gebührenfrei), +44 203 059 5862 (Grossbritannien), +46 85 051 0031 (Schweden) oder +41 91 610 56 00 (Rest der Welt). Interessenten werden gebeten, sich 15 Minuten vor Konferenzbeginn einzuwählen. Die Aufzeichnung ist eine Stunde nach Ende der Veranstaltung als Podcast verfügbar und kann auf unserer Website heruntergeladen werden. Den Link für den Zugriff auf das Podcast finden Sie auf www.abb.com.

ABB ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung und der Industrie, ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Unternehmen der ABB-Gruppe sind in rund 100 Ländern tätig und beschäftigen etwa 145'000 Mitarbeitende.

Zürich, 14. Dezember 2012

Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung

Vorbehalte gegenüber Zukunftsaussagen

Diese Pressemitteilung enthält Zukunftsaussagen betreffend die Performance von ABB im vierten Quartal 2012. Die gemachten Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Erwartungen und bergen Risiken und Unwägbarkeiten, einschliesslich Faktoren, die Verzögerungen oder Änderungen bewirken und dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den aktuellen Erwartungen abweichen. Für Zukunftsaussagen können keine Garantien abgegeben werden. Zukunftsaussagen in dieser Pressemitteilung sollten zusammen mit den zahlreichen das Geschäft von ABB betreffenden Unwägbarkeiten geprüft werden, dazu zählen insbesondere jene, die im Abschnitt "Cautionary Factors" im ABB-Geschäftsbericht mit Formular 20-F für das am 31. Dezember 2011 beendete Geschäftsjahr erwähnt werden. ABB ist nicht verpflichtet, Zukunftsaussagen öffentlich zu aktualisieren, weder infolge neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse noch aus anderen Gründen

1Durchschnittliche jährliche Wachstumrate, 2010 als Basisjahr

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